Implementierung Palliative Care
– in Behinderten­einrichtungen

Konzept und Bausteine der Implementierung von Hospiz- und Palliativkultur in Einrichtungen  der Behindertenhilfe

Immer mehr Träger der Eingliederungshilfe haben erkannt, dass die Implementierung von Palliative Care und Hospizkultur in ihre Wohnstätten für Menschen mit geistigen und Mehrfachbehinderungen Not tut. Hierzu wurden von verschiedenen Institutionen Vorschläge und Konzepte entwickelt (Alpha Westfalen-Lippe, Deutsche Hospiz- und Palliativverband und die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin). Das npe hat entsprechend diesen Ideen ein Implementierungskonzept entwickelt, dass ein Eingehen auf die jeweiligen Spezifika und Anforderungen der einzelnen Einrichtung ermöglicht. Dieses wurde bereits in vielen SGB XII Einrichtungen durchgeführt und erprobt. Seine besondere Philosophie besteht darin, dass der Implementierungsbegleiter aus den Mitarbeitern der Institution eine Fokusgruppe bildet, mit der dann gemeinsam ein für die jeweilige Einrichtung maßgeschneidertes Konzept entwickelt wird, um so Passgenauigkeit und Nachhaltigkeit zu erreichen. Hierbei werden fakultative und obligate Bausteine angeboten.

Die Implementierung gliedert sich in drei Abschnitte:

1. Abschnitt
(obligat)

(mögliche Elemente: Gespräche mit dem Träger, den Bereichsleitungen, dem Qualitätsmanager; Befragungen von Mitarbeitern, Betroffenen, Angehörigen sowie deren Auswertung)

(bei mehreren Einrichtungen eines Trägers ggf. auch mehrere Fokusgruppen) und Benennung eines Palliativbeauftragten

2. Abschnitt
(individuelle Auswahl der verschiedenen Bausteine mgl.)

(z. B. Curriculum zur Weiterbildung von Fachkräften in der Assistenz und Pflege von Menschen mit intellektueller, komplexer und / oder psychischer Beeinträchtigung (B. Hartmann, M. Kern, H. Reigber), Palliative Praxis 40 h

(kollegiales Fachgespräch zumeist Einzelfallbezogen)

(z. B. Organisation von Kick-off Veranstaltungen)

zu Einzelthemen sowohl berufsgruppenspezifisch als auch berufsgruppenübergreifend

3. Schritt
(fakultative Bausteine)

Der Onkologe_Sonderdruck Verhaltensstoerung oder Schmerz.pdf

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Hospiz- und Palliativversorgung_Lebensbereich_Behindertenhilfe.pdf

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Dingerkus-Schlottbohm_Den letzten Weg 3. Aufl. Bel.pdf

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DGP_Leitfaden_Angehoerige_bf.pdf

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DGP_Leitfaden_Mitarbeiter_bf2.pdf

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Maria Degner
Maria DegnerImplementierungsbegleitung
Implementierung Palliative Care
Henricistraße 40-42 | 45136 Essen

Telefon: 0201 / 174 – 4 99 94
Fax: 0201 / 174 – 4 99 90

m.degner@netzwerk-palliativmedizin-essen.de.