[ AG EPA ]

Arbeitsgemeinschaft Essener Palliativausweis

Sprecher Thomas Dickel

Der Ausweis wurde in Zusammenarbeit mit der Essener Gesundheitskonferenz, der Berufsfeuerwehr Essen, dem Netzwerk Palliativmedizin Essen, dem Verein Hospizarbeit Essen e.V., den Notfall- und Intensivmedizinern und niedergelassen Ärzten erstellt und ist vom Rechtsamt der Stadt Essen geprüft und frei gegeben worden.

Der Essener Palliativausweis (EPA) stellt eine Ergänzung, aber keinen Ersatz für eine Patientenverfügung dar. Er soll eine Informationslücke schließen, die in der Vergangenheit des Öfteren dazu geführt hat, dass Ärzte, die den Patienten nicht kennen, in einer Notfallsituation entgegen des eigentlichen Patientenwillens eine cardio-pulmonale Reanimation oder Intubation und Beatmung durchgeführt haben.

Der Grund dafür war, die nicht eindeutige oder missverständlich formulierte Willensäußerung des Patienten, im Rahmen einer Patientenverfügung oder aber, weil in der Notfallsituation schlicht die Zeit fehlt, eine Patientenverfügung ausführlich zu studieren.

In Zukunft haben Menschen, die an einer nicht heilbaren, fortgeschrittenen und zum Tode führenden Erkrankung leiden, die Möglichkeit ihren Willen für diese spezielle Situation rechtsgültig festzulegen.

Den Essener Palliativausweis erhalten Sie bei Ihrem Hausarzt oder dem behandelndem Arzt im Krankenhaus.

Ebenso kann der EPA auch im Rahmen der SAPV ausgestellt werden.

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Essener Palliativausweis_Wissenswertes für Betroffene und Interessierte.pdf

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Weiterführende Informationen zu den Arbeitsgemeinschaften erhalten Sie über Ihre Ansprechpartner im npe:

Thomas Dickel
Thomas DickelSprecher
Niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin
und Qualifizierter Palliativarzt (QPA)

Netz Essen und MVZ Essen-Katernberg GmbH
Termeerhöfe 5 | 45327 Essen

Marion E. Badem
Marion E. BademKoordination
Arbeitsgemeinschaften und Öffentlichkeitsarbeit
Henricistraße 40-42 | 45136 Essen

Telefon: 0201 / 174 – 4 99 91
Fax: 0201 / 174 – 4 99 90

m.badem@netzwerk-palliativmedizin-essen.de